So funktioniert die türkisch-islamische Staatsideologie als Quelle für Antisemitismus

In der Türkei hat sich seit über 100 Jahren eine Staatsideologie formiert, in der der Hass gegen Nicht-Muslime, die Ablehnung des Westens und das Streben nach einer homogenen türkischen Nation, in der die Einheit von Glaube, Sprache und Abstammung erreicht werden sollte, zentrale Säulen sind. Diese Staatsideologie hat seit etwa 40 Jahren einen stärker islamischen Charakter erhalten.

Die türkisch-islamische Staatsideologie stellt in der Türkei das hegemoniale „Wissen“ dar und wird in Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen gelehrt und weiter reproduziert. Auch in Politik, Gesellschaft und Medien ist diese Ideologie vorherrschend und erhält nur wenig Widerrede. Ganze Generationen sind mit dieser Staatsideologie aufgewachsen und haben so eine zutiefst antidemokratische und antipluralistische Weltsicht erhalten, in der die positiven Bezugspunkte nicht in der Moderne, sondern in den idealisierten und fantasierten Urzeiten der türkischen Nation und des Islams liegen. […]

Weiterlesen: So funktioniert die türkisch-islamische Staatsideologie als Quelle für Antisemitismus (Belltower News, 19. Mai 2021).

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